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FRAGE & ANTWORT auf www.bauwissen.atAuf diesen Seiten haben Sie die Möglichkeit Antworten auf Fragen zum Thema Bauen zu finden!


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Hier kann auch Ihre Frage veröffentlicht und durch mich beantwortet werden!

"HACKSCHNITZEL, PELLETS"-> Frage: "Wie werden Hackschnitzel hergestellt? Woraus bestehen Pellets?"
-> Antwort: "Hackschnitzel werden durch das Zerkleinern von Holzstämmen und Restholz hergestellt. Pellets bestehen aus gepresstem Sägemehl und Holzspänen. Beide, vor allem aber Stückholz, haben einen geringen Primärenergiegehalt (Herstellungs- und Transportenergie) und sind "CO2-neutral". CO2-neutral bedeutet, dass bei der Verbrennung von Holz genau soviel CO2 frei wird, wie in der Wachstumsphase gebunden wird. CO2, nämlich Kohlendioxid, entsteht bei jeder Verbrennung und ist ungiftig, jedoch mit einigen anderen Stoffen wie Methan aber auch Feinstaub für die Verstärkung des sogenannten Treibhauseffektes verantwortlich."
"ALGEN DURCH LEITUNGSWASSER"-> Frage: "In ein sauberes Fass mit Regenwasser habe ich Leitungswasser dazugegeben. Jetzt bilden sich Algen. Warum?"
-> Antwort: "Leitungswasser enthält Kalk, dass u. a. als Nährstoff für Algen dient. Um keine Algen zu züchten, sollte man den Eintrag von Leitungswasser vermeiden. Das gilt auch für Biotope und Gartenteiche."
"FENSTERLÜFTUNG"-> Frage: "Welche Art der Fensterlüftung ist am sinnvollsten und wie oft sollte gelüftet werden?"
-> Antwort: "Die Fensterlüftung ist die einfachste Form der Lüftung. Dabei können aber Fehler mit fatalen Folgen passieren, denn wie und wie oft gelüftet werden soll, hängt vom tatsächlichen Frischluftbedarf sowie der Raumluftfeuchtigkeit ab. In Schlaf- und Ruheräumen ist die erforderliche Frischluftmenge geringer als bei Räumen mit hoher körperlicher Tätigkeit (z.B. Werkstatt). Luftaustausch ist bei vollkommen geöffneten Fenstern in kurzer Zeit (Stoßlüftung ca. 3 Minuten lang) sinnvoll, da vor allem in der kalten Jahreszeit die Bauteile nicht auskühlen und somit Schimmelbildung vorgebeugt werden kann. Zur Dauerlüftung ist die Kippstellung nur außerhalb der Heizperiode von Mai bis September sinnvoll. Faustformel: Je kälter es draußen wird, desto kürzer müssen die Lüftungszeiten werden."
"MECHANISCHE LÜFTUNGSANLAGE"-> Frage: "Welche Alternative gibt es zur Fensterlüftung und welche Vorteile hat diese?"
-> Antwort: "Im Vergleich zur händischen Lüftung (Fensterlüftung) hat die kontrollierte Wohnraumlüftung (mechanische Lüftung), neben der verlässlichen Frischluftzufuhr und dem höheren Komfort, den entscheidenden Vorteil, dass sich der Luftwechsel genau dosieren lässt und somit die Lüftungswärmeverluste verringert werden. Vor allem beim Passivhaus, wo auf Grund der hohen Dämmstärke nur geringe Mengen an Wärmezufuhr benötigt wird, wird diese zum Teil durch die Abluftwärmerückgewinnung abgedeckt (Luftheizung). Die Luftdichtheit der Gebäudehülle ist aber gerade dort sehr wichtig. Wichtige Kriterien für gute Innenraumluft sind eine gute Außenluft, ein guter Filter (vor allem bei Allergikern), die Abschätzung der CO2-Konzentration und damit verbundene Regelung der Ventilatoren sowie um keinen "Kurzschluss" und keine "toten Winkel" zu erhalten, die richtige Anordnung der Zu- und Abluftöffnungen. "
"DAMPFBREMSE"-> Frage: "Auf welche Punkte ist bei der Verarbeitung der Dampfbremse besonders zu achten?"
-> Antwort: "Anschlüsse und Stöße der Dampfremse sollen immer vollflächig verklebt werden und nirgends durchbrochen oder zerstört werden. Die Dampfbremse soll auf der warmen Seite der Dämmung eingebaut werden."
"BESCHATTUNG, TEICH, POOL"-> Frage: "Macht es Sinn Bäume und Sträucher sowie einen Teich oder Pool der Südfassade eines Gebäudes vorzulagern? Welche Vorteile gibt es?"
-> Antwort: "Nicht zu dichte Bäume und Pflanzen können der Beschattung südlicher Fensterflächen im Sommer dienen. Wenn sie ihr Laub im Herbst verlieren, kann die tief stehende Wintersonne ins Haus gelangen und Heizkosten sparen. Ein Teich oder Pool bewirkt im Sommer angenehme Kühlung und Frischluft. Im Winter wird über die Eis- oder Schneefläche Sonnenlicht reflektiert und gelang tief ins Gebäudeinnere, was Heizkosten und Stromkosten für Beleuchtung einspart. "
"BEGRIFFE ABDICHTUNG, ISOLIERUNG, DÄMMUNG"-> Frage: "Wie lauten in wenigen Worten die Unterschiede der Begriffe Abdichtung, Isolierung und Dämmung?"
-> Antwort: "Die Begriffe umschreiben jeweils bauliche Maßnahmen. Abdichtung ist gegen Feuchtigkeit, Isolierung gegen Stromfehlspannung und Dämmung ist gegen Kälte bzw. Schall!"
"MOTIVE EURO-BANKNOTEN"-> Frage: "Was bedeuten die Motive (Fenster, Tore, Brücken und Europa-Landkarte) auf den EURO-Banknoten?"
-> Antwort: "Jeder der sieben EURO-Baknoten steht für eine Epoche der europäischen Kulturgeschichte. Damit soll die Serie symbolisch eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft schlagen. 5-Euro-Banknote grau - Klassik (griechisch-, römische Antike) / 10-Euro-Banknote rot - Romanik (frühes Mittelalter) / 20-Euro-Banknote blau - Gotik (14.-16. Jhd.) / 50-Euro-Banknote orange - Renaissance (Wiedergeburt der griech.-, röm. Antike) / 100-Euro-Banknote grün - Barock und Rokoko (17., 18. Jhd.) / 200-Euro-Banknote gelb Historismus (Eisen- und Glasarchitektur 20. Jhd.) / 500-Euro-Banknote violett - Moderne (ab Ende 20 Jhd.)"
"GEWICHT HEBEN - WASSER ERWÄRMEN"-> Frage: "Wie hoch kann man mit 1 Kilowattstunde Energie eine Tonne Stahl heben?"
-> Antwort: "Mit 1 Kilowattstunde kann man unterschiedliche Arbeiten verrichten. So auch Gewichte heben. Die Antwort verblüfft aber mit 1 kWh kann man 1 t Stahl 367 m hoch heben! Man kann auch Stoffe erwärmen. Zum Beispiel kann man 10 Liter Wasser, das eine Temperatur von 10 °C hat, mit 1 kWh auf 96 °C erwärmen, wenn die Abstrahlverluste außer acht gelassen werden!"
"ENERGIEVERBRAUCH EINES KÄRNTNER HAUSHALTES"-> Frage: "Wie hoch wird der Energieverbrauch eines Kärntner Haushaltes pro Jahr geschätzt? Welchen verschiedenen Bereichen wird er zugeteilt?"
-> Antwort: "Der durchschnittliche Kärntner Haushalt wird mit einem Energieverbrauch von ca. 25.000 pro Jahr geschätzt! Dabei fallen bis zu 50 % auf die Heizung, ca. 30 % auf das Auto und zu je ca. 10% auf Warmwasserbereitung sowie Elektrizität (Licht, Geräte)."
"KOMPAKTER BAUKÖRPER - PLANUNGSGRUNDSÄTZE"-> Frage: "Was sollte in der Planung vermieden werden, um einen möglichst kompakten Baukörper zu erhalten?"
-> Antwort: "Optimale Kompaktheit des Gebäudes bedeutet minimale Wärmeverluste. So sollten ins Haus eingeschnittene Balkone, Auskragungen, Vorsprünge, Gaupen, Erker und eingeschoßige Bauweise vermieden werden. Ebenso wichtig ist auch der maximale Wärmegewinn, bei optimaler Gebäudeorientierung, mit der Längsseite nach Süden, zur Sonne. Das Längen-Tiefen Verhältnis von 2:1 bis 1,7:1 hält die Wärmeverluste gering und bietet die Möglichkeit, passiven (große Fensterflächen) und aktiven (thermische Solarkollektoren) Solargewinn zu erzielen."
"ENERGIEEINSATZ, UMWELTBEEINTRÄCHTIGUNG - PLANUNGSGRUNDSÄTZE"-> Frage: "Welche planerischen Grundsätze bezüglich der Infrastruktur begünstigen einen möglichst effizienten Energieeinsatz und möglichst geringe Umweltbeeinträchtigungen beim Hausbau?"
-> Antwort: "Unter anderem sind folgende Aspekte zu beachten: Anschluss an den öffentlichen Verkehr, günstiges Mikro- oder Kleinklima, gringe Entfernung zu Arbeitsplatz, Schule und Kindergarten, Wohnungen in einem Geschoßwohnbau in gut erschlossenen Siedlungen, gute Nahversorgung sowie die Möglichkeit des Anschlusses an eine Nah- oder Fernwärmeversorgung."
"BAUSTOFFE - DÄMMSTOFFE"-> Frage: "1) Welche Baustoffe sind gut zur Speicherung von Wärme und Feuchtigkeit geeignet? 2) Welche Dämmstoffe sind reziklierbar und welche eignen sich zum Einbau in Bereichen, die ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sind?"
-> Antwort: "zu 1) Lehm, Ziegel und Holz eignen sich gut zur Speicherung. zu 2) Kork, Blähton, Schafwolle, Hanf und Flachs sind gut und unbedenklich reziklierbar. Schaumglas und extrudiertes Polystyrol eignen sich in Bereichen, die ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sind."
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