| |
100 GARTEN-TIPPS auf www.BAUwissen.atAuf diesen Seiten finden Sie praktische Tipps zum Lebensraum Garten!

Es gibt nur wenige Flecken auf der Erde, die mehr zum entspannen und erholen einladen, als der eigene Garten. Ein Liebkind vieler Häuslbauer, der mit Liebe bepflanzt und gepflegt wird.
Das Team vom NÖ Gartentelefon hat Wissensschätze rund um den naturnahen Garten für Sie zusammengetragen. Um Ihnen diese Garten-Tipps näher zu bringen, biete ich Ihnen die Möglichkeit sich darüber zu informieren und sich mit den zuständigen Stellen in Verbindung zu setzen bzw. die Broschüre anzufordern.

RAT am DRAHT vom Team Ihres Garten-Spezialisten:
Team Gartentelefon Niederösterreich | mehr...
Tel. +43 (0) 27 42/743 33
Team Gartentelefon Kärnten | mehr...
Tel. +43 (0) 42 42/278 90
Verweis: Sämtliche Garten-Tipps sind Zitate aus der Broschüre "die 100 besten Gartentipps", die vom Team des NÖ Gartentelefons geschrieben und von "die umweltberatung" Kärnten nachgedruckt und herausgegeben wurden.

-> Obst und Gemüse - Tipp 2: Alte Obstsorten neu entdecktDer gute alte Apfelbaum aus Großmutters Garten mit seinen "g´schmackigen" Früchten sollte nicht nur in der Erinnerung, sondern auch in der Zukunft im Garten seinen Platz haben. Alte Obstsorten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und kehren in die Gärten zurück.
Sie überzeugen nicht nur durch ihren Geschmack und ihre Vielseitigkeit, sondern haben sich auch seit Jahrhunderten in unseren Breiten bestens bewährt.
Empfehlenserte "alte" Sorten:
Apfel: Gravensteiner, Harberts Renette, Danzinger Kantapfel, Berlepsch, Parkers Pepping.
Birne: Nagowitz, Clapps Liebling, Gellerts Butterbirne, Alexander Lucas, Josefine v. Mecheln.

-> Obst und Gemüse - Tipp 12: Paradeiser - die rote ParadiesfruchtDer Stolz aller Gartenbesitzerinnen und -besitzer sind die Paradeiser. Geschmacklich liegen Welten zwischen den selbst gezogenen und den gekauften Früchten, denn die eigenen Paradeiser werden erst dunkelrot und vollreif geerntet.
Paradeiser bevorzugen einen geschützten Standort, viel Sonne und benötigen reichlich Wasser - jedoch nur zu den Wurzeln gießen und die Blätter möglichst nicht nass machen!
Entlang einer südseitigen Wand sind auch in klimatisch ungünstigeren Regionen Österreichs beachtliche Ernten zu erzielen.

-> Obst und Gemüse - Tipp 17: Hochbeet - das kreuzschonende GemüsebeetWenn das Bücken schon etwas schwerer fällt, kann das Hochbeet den Gemüsegarten in eine gemütlich erreichbare Höhe rücken.
Die Pflanzen fühlen sich dort wohl, denn durch den speziellen Aufbau des Beetes entsteht eine wohltuende Wärme.
Das Hochbeet kann mit verschiedensten Materialien eingefasst werden. Am besten dafür geeignet sind Staffeln und Bretter, Rundhölzer (ca. 8 cm Durchmesser), eventuell auch Kanthölzer aus Lärchenholz.
Nur unbehandeltes Holz verwenden!

-> Obst und Gemüse - Tipp 28: Kräuter im Garten - Schönheit, Duft und MedizinKräuter - sie heilen, duften, sind schön und locken eine Vielzahl von nützlichen Insekten an. Viele von ihnen sind wahre Sonnenkinder: Einen kargen Boden, wenig Feuchtigkeit und viel Sonne und Wärme - mehr brauchen sie nicht. An einer südseitigen Hauswand, auf einer Trockenmauer oder im Steinbeet fühlen sich die Kräuter so richtig wohl und belohnen uns mit aromatischen Blättern, wunderschönen Blüten der würzigen Samen.
Damit die Kräuter bei keiner Mahlzeit fehlen, ist der beste Platz für ein Kräuterbeet in der Nähe der Küche.

-> Natur im Garten - Tipp 36: Die Blumenwiese - bunte Farbenpracht für jeden GartenIn der freien Natur sind wir von bunten und üppigen Blumenwiesen begeistert.
It es nicht ein Traum, an einem warmen Sommertag in einer Blumenwiese zu liegen und die bunte Farbenpracht zu genießen? Ihre Vielfalt ist nicht zu übertreffen, denn eine Blumenwiese besteht durchschnittlich aus 25 verschiedenen Pflanzenarten. Ein Zierrasen hingegen wird nur aus rund fünf Grasarten gebildet. Außerdem lockt kaum ein anderes "Element des Naturgartens" so viele nützliche Insekten und Kleintiere an.
Der Blumenwiese sollte auch im kleinsten Garten ein sonniges Plätzchen reserviert werden, da sie ein wichtiger Teil des Naturgartens ist.

-> Natur im Garten - Tipp 42: Stauden - bunte VielfaltEin Staudenbeet bietet das ganze Jahr über einen abwechslungsreichen, interessanten und schönen Anblick: Von den ersten Frühjahrsblühern wie Gemswurz und Frühlingsknotenblume über die Prachtstauden im Sommer wie Sonnenhut und Rittersporn bis zu den letzten Blüten der Astern vor dem Frost. Und im Winter, wenn sich der Raureif auf die Gräser legt, wird das Staudenbeet zu einer weißen Märchenwelt.
Die verdorrten Stauden sind ein wichtiges "Überwinterungshotel" für viele nützliche Insekten. Daher Staudenbeete erst kurz vor dem Austrieb abräumen.

-> Natur im Garten - Tipp 44: Trockenmauer - der vielseitige LebensraumEs gibt kaum andere Bauwerke im Garten, die funktionelle, ästhetische und ökologische Elemente so sehr vereinen wie die Trockenmauer.
Als Hangsicherungsmaßnahme hat sie sich seit Jahrhunderten in den Weinbaugebieten bewährt. Außerdem dient sie als Rückzugsgebiet für bereits selten gewordene Tiere wie z.B. Eidechsen.
Die Trockenmauer eignet sich nicht nur zur Hangsicherung. Sie ist ein wichtiges Gestaltungselement im Naturgarten und kann z.B. einen Sitzplatz umrahmen oder die Terrasse vom übrigen Garten abgrenzen.

-> Natur im Garten - Tipp 54: Hausbau und Boden - auf dichtem Boden wächst nichts mehrSchwere Baumaschinen verdichten den Boden. Dies können Sie einfach mit einer Spatenprobe feststellen. Der Boden in ca. 50 cm Tiefe sollte krümelig sein - ist er plattig verdichtet, sollten Sie etwas dagegen tun. Noch bevor der Oberboden nach der Bautätigkeit wieder aufgtragen wird, sollten dann alle Verdichtungen beseitigt werden.
Der Unterboden kann entweder mit der Baggerschaufel aufgerissen oder mit einer Fräse (im Fachhandel auszuleihen) gelockert werden.
Eine Bodenuntersuchung gibt genaue Auskunft über die Bodenbeschaffenheit. Je nach Bedarf kann der Boden mit Sand abgemagert oder mit Kompost angereichert werden.

-> Pflegetipps - Tipp 73: Herbst im Garten - das Gartenjahr neigt sich dem Ende zuDie Natur taucht den Garten in ein herbstliches Farbenmeer. Die Ernte ist eingebracht und nun ist es Zeit, Wintervorbereitungen zu treffen.
Das gefallene Herbstlaub ist ein wichtiger Rohstoff und sollte unbedingt im Garten verbleiben. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Die abgeernteten Gemüsebeete freuen sich genauso über eine dicke Mulchschicht aus Laub wie Staudenbeete und Rosen. Wenn noch genügend übrig ist, kann das restliche Laub unter die Hecke gegeben werden.
Unter der schützenden Laubdecke finden viele Nützlinge Unterschlupf. Der bekannteste Vertreter davon ist sicher der Igel. Je höher der Laubhaufen, desto mehr Nützlinge finden sich ein.

-> Pflegetipps - Tipp 75: Frühling im Garten - ein Gartenjahr erwachtDie Natur erwacht vom langen Winterschlaf. Jetzt gibt es viel zu tun. Der Rest der verdorrten Pflanzenteile aus dem Vorjahr wird nun abgeschnitten und kompostiert. Und es ist auch Zeit zum Säen und Pflanzen. Mitte März, wenn die Beete abgetrocknet sind, können die ersten Gemüsesamen im Freiland gesät werden (Karotte, Spinat, Petersilie,...). Nach der Saat werden die Beete mit Ackerschachtelhalmbrühe (siehe Tipp 65) gegossen. Das beugt Pilzkrankheiten vor.
Bevor die ersten sehnlichst erwarteten Erdbeeren reifen, sollten die Beete gemulcht werden (z.B. mit Stroh). Das verhindert, dass die Früchte faulen und auch der Boden bleibt dadurch gleichmäßig feucht.

-> Nützlinge im Garten - Tipp 80: Vögel - unsere WintergästeWenn der Schnee den Garten unter sich begräbt und die Temperaturen nicht mehr über 0°C hinaufklettern, dann tun sich die gefiederten Gartengesellen schwer, Nahrung zu finden.
Wer nun beginnt, mit vielfältiger Körnernahrung den Vögeln auszuhelfen, sollte dies bis zum Auftauen der Schneedecke tun. Denn die Vögel merken sich genau ihre Futterplätze und kehren immer wieder dorthin zurück. Eberesche, Weißdorn, Kornelkirsche und Hagebutte liefern den Vögeln in der kalten Jahreszeit immer genug Nahrung.
Lassen Sie die Stängel und Samenstände von Wild- und Zierstauden als Vogelfutter und Überwinterungsmöglichkeit für Insekten über den Winter stehen!

-> Nützlinge im Garten - Tipp 81: Fliegende Schönheiten - die bunten Diamanten der LuftDer Naturgarten lockt mit seinen bunten Nektarblüten, wärmenden Steinen, Wiesenblumen, bunten Sträuchern und seinem süß-reifen Obst viele Schmetterlinge an. Die wihtigste Futterpflanze für die Raupen der Schmetterlinge ist die Brennnessel. 25 Raupenarten lieben sie und mindestens fünf Arten sind exklusiv auf sie angewiesen. Darunter die "Models" unter den Schmetterlingen wie Tagpfauenauge, Admiral und Kleiner Fuchs.
Nur Brennnesseln an sonnigen Plätzen haben für Schmetterlinge einen Wert, da sie für die Eiablage trockenes und warmes Klima benötigen.

-> Schädlinge & Krankheiten - Tipp 87: Blattläuse - die sanften MethodenIm Naturgarten wird auf die "chemische Keule" verzichtet, denn diese schädigt auch die fleißigen Helfer.
Sanfte Methoden dagegen schonen die nützlichen Insekten - und auch die Umwelt: Abspritzen mit dem Gartenschlauch, händisches Abstreifen der Schädlinge, Leimringe an Bäumen und Spritzen mit Brennnesselauszug (dafür 1 kg Brennnesseln in 10 Liter Wasser 24 Stunden ziehen lassen.)
Blattläuse ersticken, wenn sie mit Gesteinsmehl eingestäubt werden. Dafür Gesteinsmehl in einen Nylonstrumpf füllen und taunasse Pflanzen (vor allem blattunterseits!) damit bestäuben.

-> Schädlinge & Krankheiten - Tipp 94: Schnecken - ohne SchreckenAm liebsten mögen Schnecken das, was übrig bleibt, leicht modrig duftet und saftig-feucht ist. Sie "fliegen" aber auch auf das junge frische Grün im Garten, wie etwa frisch gepflanzten Salat, bei dem die Zellen noch weich und nährstoffreich sind. Wirklich lästig werden nur die Nacktschnecken. Bei deren Bekämpfung sollte jedoch auf chemische Mittel verzichtet werden. Das nächtliche Absammeln der Schnecken ist die beste Methode. Symphatische Mithelfer gegen die Schneckenplage sind indische Laufenten.
Irre geleitete Schnecken sind mindestens ebenso zufrieden mit einem Häufchen Grasschnitt oder ein Paar Tagetes-Pflanzen. Die Nacktschnecken können dann - weit weg vom zarten Gemüse - abgesammelt werden.

Baumeister Ing. Engelbert Hosner, EUR ING bedankt sich bei beiden Garten-Teams für die Möglichkeit der Zitierung und Veröffentlichung auf dieser BAUplattform!
Hausbau | Tipps | Tipp | Garten | Gartentipp | Gartentipps | Feldkirchen | EU | Hermagor | Kärnten | Klagenfurt | Lienz in Osttirol | Österreich | Salzburg | Sankt Veit an der Glan | Spittal an der Drau | Steiermark | Villach | Völkermarkt | Wolfsberg | Hausbau | Tipps | Tipp | Garten | Gartentipp | Gartentipps
|
|
|
Fotoquelle: © Claudia Hautumm / PIXELIO, © Verena N. / PIXELIO, © Engelbogen / PIXELIO, © Sparkie / PIXELIO, © Ernst Rose / PIXELIO, © Franz Mairinger / PIXELIO |
|